Was ist E 481?

E 481 ist die E-Nummer für Natriumstearoyl-2-lactylat. Emulgator aus Fettsäuren und Milchsäure. Er verbessert zum Beispiel Teig und Krume von Brot und Backwaren.

Wofür wird E 481 verwendet?

E 481 gehört zur Gruppe „Andere Zusatzstoffe“ und wird als Emulgator, Mehlbehandlungsmittel eingesetzt.

  • Emulgator: Emulgatoren verbinden Zutaten, die sich sonst nicht mischen, etwa Öl und Wasser, und halten die Mischung stabil.
  • Mehlbehandlungsmittel: Mehlbehandlungsmittel verbessern die Backeigenschaften von Mehl oder Teig.

In welchen Lebensmitteln ist E 481 erlaubt?

Laut der Datenbank der Europäischen Kommission darf E 481 in 21 Lebensmittelkategorien und Unterkategorien verwendet werden, jeweils nur in bestimmten Produkten und meist mit Höchstmengen. Die Kategorien stammen aus diesen Bereichen:

  • Milchprodukte und Analoge
  • Fette und Öle sowie Fett- und Ölemulsionen
  • Obst und Gemüse
  • Süßwaren
  • Getreide und Getreideprodukte
  • Backwaren
  • Fleisch
  • Lebensmittel für besondere Gruppen (Säuglinge, Kleinkinder, medizinische Zwecke)
  • Getränke
  • Verzehrfertige süße oder herzhafte Happen und Knabbereien
  • Dessertspeisen
  • Verarbeitete Lebensmittel, die nicht in die Kategorien 1 bis 17 fallen

Ist E 481 vegan?

Vegan je nach Herkunft: kann aus pflanzlichen oder tierischen Rohstoffen stammen. Die Herkunft steht meist nicht auf dem Etikett.

Hat E 481 etwas mit Gentechnik zu tun?

Gentechnik: Kann aus Pflanzen gewonnen werden, von denen es gentechnisch veränderte Sorten gibt, etwa Soja, Mais, Raps oder Zuckerrüben. Stammt der Stoff aus einer GV-Pflanze, muss das in der EU auf dem Etikett stehen (Verordnung (EG) Nr. 1829/2003).

Bei Lebensmitteln mit der Angabe „ohne Gentechnik“ und bei Bio-Lebensmitteln sind solche Stoffe aus oder durch gentechnisch veränderte Organismen grundsätzlich ausgeschlossen.

Wie steht E 481 auf dem Etikett?

In der Zutatenliste steht der Stoff mit seiner Funktion, gefolgt von der E-Nummer oder dem Namen, zum Beispiel „Emulgator: E 481“ oder „Emulgator: Natriumstearoyl-2-lactylat“.

Quellen