Was ist E 941?

E 941 ist die E-Nummer für Stickstoff. Gas aus der Luft, das als Schutzgas in Verpackungen dient, zum Beispiel bei Chips, Nüssen und Kaffee.

Wofür wird E 941 verwendet?

E 941 gehört zur Gruppe „Andere Zusatzstoffe“ und wird als Packgas, Treibgas eingesetzt.

  • Packgas: Packgase werden vor, während oder nach dem Abfüllen in die Verpackung gegeben.
  • Treibgas: Treibgase drücken ein Lebensmittel aus seinem Behälter, etwa Sprühsahne.

In welchen Lebensmitteln ist E 941 erlaubt?

Laut der Datenbank der Europäischen Kommission darf E 941 in 68 Lebensmittelkategorien und Unterkategorien verwendet werden, jeweils nur in bestimmten Produkten und meist mit Höchstmengen. Die Kategorien stammen aus diesen Bereichen:

  • Milchprodukte und Analoge
  • Fette und Öle sowie Fett- und Ölemulsionen
  • Speiseeis
  • Obst und Gemüse
  • Süßwaren
  • Getreide und Getreideprodukte
  • Backwaren
  • Fleisch
  • Fisch und Fischereiprodukte
  • Eier und Eiprodukte
  • Zuckerarten und Sirupe, Honig und Tafelsüßen
  • Salz, Gewürze, Suppen, Soßen, Salate und Eiweißprodukte
  • Lebensmittel für besondere Gruppen (Säuglinge, Kleinkinder, medizinische Zwecke)
  • Getränke
  • Verzehrfertige süße oder herzhafte Happen und Knabbereien
  • Dessertspeisen
  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Verarbeitete Lebensmittel, die nicht in die Kategorien 1 bis 17 fallen

Ist E 941 vegan?

In der Regel ja: Der Stoff wird üblicherweise aus pflanzlichen, mineralischen oder synthetischen Ausgangsstoffen oder mit Mikroorganismen hergestellt. Sicherheit gibt im Einzelfall nur der Hersteller oder ein Vegan-Siegel.

Hat E 941 etwas mit Gentechnik zu tun?

Für diesen Stoff ist kein typischer Bezug zur Gentechnik bekannt: Er wird üblicherweise nicht aus Pflanzen gewonnen, von denen es gentechnisch veränderte Sorten gibt, und nicht durch Fermentation hergestellt.

Wie steht E 941 auf dem Etikett?

In der Zutatenliste steht der Stoff mit seiner Funktion, gefolgt von der E-Nummer oder dem Namen, zum Beispiel „Packgas: E 941“ oder „Packgas: Stickstoff“.

Quellen