Was ist E 300?

Ascorbinsäure als Pulver in einer Glasschale
Ascorbinsäure als Pulver in einer Glasschale Foto: L29Ah, CC0, Wikimedia Commons

E 300 ist die E-Nummer für Ascorbinsäure. Vitamin C. Als Zusatzstoff schützt es Lebensmittel vor Verfärbung und Oxidation und verbessert Teig. Es wird meist aus Glucose, häufig aus Maisstärke, durch Fermentation und chemische Schritte hergestellt.

Wo wird E 300 am häufigsten verwendet?

Ascorbinsäure verhindert vor allem, dass Fruchtsäfte, Obstkonserven und geschnittenes Obst braun werden. Im Mehl verbessert sie außerdem die Backeigenschaften.

Wofür wird E 300 verwendet?

E 300 gehört zur Gruppe „Andere Zusatzstoffe“ und wird als Antioxidationsmittel, Mehlbehandlungsmittel eingesetzt.

  • Antioxidationsmittel: Antioxidationsmittel schützen vor Oxidation, die zum Beispiel Fette ranzig werden oder Farben verändern lässt.
  • Mehlbehandlungsmittel: Mehlbehandlungsmittel verbessern die Backeigenschaften von Mehl oder Teig.

In welchen Lebensmitteln ist E 300 erlaubt?

Laut der Datenbank der Europäischen Kommission darf E 300 in 88 Lebensmittelkategorien und Unterkategorien verwendet werden, jeweils nur in bestimmten Produkten und meist mit Höchstmengen. Die Kategorien stammen aus diesen Bereichen:

  • Milchprodukte und Analoge
  • Fette und Öle sowie Fett- und Ölemulsionen
  • Speiseeis
  • Obst und Gemüse
  • Süßwaren
  • Getreide und Getreideprodukte
  • Backwaren
  • Fleisch
  • Fisch und Fischereiprodukte
  • Eier und Eiprodukte
  • Zuckerarten und Sirupe, Honig und Tafelsüßen
  • Salz, Gewürze, Suppen, Soßen, Salate und Eiweißprodukte
  • Lebensmittel für besondere Gruppen (Säuglinge, Kleinkinder, medizinische Zwecke)
  • Getränke
  • Verzehrfertige süße oder herzhafte Happen und Knabbereien
  • Dessertspeisen
  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Verarbeitete Lebensmittel, die nicht in die Kategorien 1 bis 17 fallen

Ist E 300 vegan?

In der Regel ja: Der Stoff wird üblicherweise aus pflanzlichen, mineralischen oder synthetischen Ausgangsstoffen oder mit Mikroorganismen hergestellt. Sicherheit gibt im Einzelfall nur der Hersteller oder ein Vegan-Siegel.

Hat E 300 etwas mit Gentechnik zu tun?

Gentechnik: Kann aus Pflanzen gewonnen werden, von denen es gentechnisch veränderte Sorten gibt, etwa Soja, Mais, Raps oder Zuckerrüben. Stammt der Stoff aus einer GV-Pflanze, muss das in der EU auf dem Etikett stehen (Verordnung (EG) Nr. 1829/2003).

Gentechnik: Kann mit Hilfe von Mikroorganismen hergestellt werden, die gentechnisch verändert sein können. Wird ein Stoff nur mit Hilfe gentechnisch veränderter Mikroorganismen hergestellt, verlangt das EU-Recht dafür keine Kennzeichnung.

Bei Lebensmitteln mit der Angabe „ohne Gentechnik“ und bei Bio-Lebensmitteln sind solche Stoffe aus oder durch gentechnisch veränderte Organismen grundsätzlich ausgeschlossen.

Wie steht E 300 auf dem Etikett?

In der Zutatenliste steht der Stoff mit seiner Funktion, gefolgt von der E-Nummer oder dem Namen, zum Beispiel „Antioxidationsmittel: E 300“ oder „Antioxidationsmittel: Ascorbinsäure“.

Quellen