Was ist E 460?
E 460 ist die E-Nummer für Cellulose. Pflanzlicher Ballaststoff, meist aus Holz gewonnen. Er dient als Füllstoff und Trennmittel, zum Beispiel in geriebenem Käse und Nahrungsergänzungsmitteln.
Wofür wird E 460 verwendet?
E 460 gehört zur Gruppe „Andere Zusatzstoffe“ und wird als Füllstoff, Trennmittel, Verdickungsmittel, Stabilisator eingesetzt.
- Füllstoff: Füllstoffe tragen zum Volumen eines Lebensmittels bei, ohne seinen Energiegehalt wesentlich zu erhöhen.
- Trennmittel: Trennmittel verhindern, dass einzelne Teilchen eines Lebensmittels aneinanderkleben oder verklumpen.
- Verdickungsmittel: Verdickungsmittel erhöhen die Zähflüssigkeit eines Lebensmittels.
- Stabilisator: Stabilisatoren erhalten den physikalischen Zustand eines Lebensmittels, zum Beispiel eine gleichmäßige Mischung oder Farbe.
In welchen Lebensmitteln ist E 460 erlaubt?
Laut der Datenbank der Europäischen Kommission darf E 460 in 4 Lebensmittelkategorien und Unterkategorien verwendet werden, jeweils nur in bestimmten Produkten und meist mit Höchstmengen. Die Kategorien stammen aus diesen Bereichen:
- Milchprodukte und Analoge
- Zuckerarten und Sirupe, Honig und Tafelsüßen
- Salz, Gewürze, Suppen, Soßen, Salate und Eiweißprodukte
Ist E 460 vegan?
In der Regel ja: Der Stoff wird üblicherweise aus pflanzlichen, mineralischen oder synthetischen Ausgangsstoffen oder mit Mikroorganismen hergestellt. Sicherheit gibt im Einzelfall nur der Hersteller oder ein Vegan-Siegel.
Hat E 460 etwas mit Gentechnik zu tun?
Für diesen Stoff ist kein typischer Bezug zur Gentechnik bekannt: Er wird üblicherweise nicht aus Pflanzen gewonnen, von denen es gentechnisch veränderte Sorten gibt, und nicht durch Fermentation hergestellt.
Wie steht E 460 auf dem Etikett?
In der Zutatenliste steht der Stoff mit seiner Funktion, gefolgt von der E-Nummer oder dem Namen, zum Beispiel „Füllstoff: E 460“ oder „Füllstoff: Cellulose“.
Quellen
- Verordnung (EG) Nr. 1333/2008, konsolidierte Fassung vom 18.08.2026, Anhang I und II, EUR-Lex
- Food Additives Database, Europäische Kommission (abgerufen am 19. Oktober 2026)